„Robots“ ist ein Computeranimationsfilm aus dem Jahr 2005. Der Film stammt von den Blue Sky Studios, aus deren Produktion auch die Filme der Ice Age Reihe stammen. Insofern handelt es sich abermals um ein buntes, humorvolles und mit allerlei themenspezifischen Witz gespicktes Spektakel, bei dem es dieses Mal um eine Geschichte in einer Roboterwelt geht. Dabei will ein Roboter aus armen Verhältnissen den Weg in die große Stadt wagen, um dort sein Glück zu versuchen. Doch gestaltet sich sein Vorhaben schwieriger als gedacht, da er auf mysteriöse Vorgänge stößt und am Ende für sein großes Ziel allerhand Gefahren zu meistern hat. Hier muss ein einfacher Roboter zeigen, aus welchem Material Helden gemacht sind.

robots-filmposter

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Vom Bauen und Erfinden

In der Welt der Roboter läuft alles etwas anders und alles basiert auf Einzelteilen. Ihren Nachwuchs bekommt das Roboterpaar Herb und Lydia Copperbottom daher auf ganz typische Weise, nämlich als Bausatz, den sie in liebevoller Art und Weise gemeinsam zusammensetzen. So wird Rodney geboren. Im Laufe der Zeit reift Rodney zu einem jungen Robotermann, allerdings natürlich indem Stück für Stück die nötigen Einzelteile ausgetauscht werden. Der forsche Metallmann ist ein versierter Tüftler und entwickelt gern Erfindungen. So zum Beispiel einen sogenannten Wonderbot, welcher seinem Vater bei der Arbeit helfen kann. Buchstäblich angetrieben von seinem großen Vorbild Bigweld, will er in die große Stadt Robot City ziehen. Bigweld ist der Kopf der Firma Bigweld Industries, wie Rodney ein Tüftler und bekannt dafür, offen für neue Erfindungen zu sein. Somit will Rodney sein Glück versuchen und den Wonderbot vorstellen, um dadurch selbst zum erfolgreichen Erfinder aufzusteigen. Angekommen in der großen Stadt der Schrauben und Mechanik, muss er jedoch feststellen, dass Bigweld nirgends zu finden ist. Die Firma wird nunmehr von Ratchet geleitet und kräftig umgepolt.

Fiese Machenschaften in Robot City

Bigweld Industries stellt ab sofort keine Ersatzteile mehr her, sondern konzentriert sich auf teure Upgrades für hochwertige Roboter. Restliche Einzelteile und entsprechend ausrangierte Roboter werden kurzerhand recycled. Die zuständige Altmetallverwertung wird ausgerechnet von Ratchets Mutter Madame Gasket geleitet. Irgendwas ist da ganz offensichtlich faul, also muss Rodney der Sache auf den Grund gehen. Mit der Zeit schließen sich ihm weitere Roboter an. Letztlich finden sie heraus, dass der gewinnorientierte Ratchet die Firma einfach übernommen hat und alle minderwertigen Roboter zu Altmetall verarbeitet werden sollen. Bigweld selbst hat inzwischen in der Firma nichts mehr zu melden. Unterdessen hilft Rodney jedoch vielen armen Robotern der Stadt und repariert sie. Aus diesem Grund will Ratchet ihn jedoch aus dem Weg räumen. Zum Glück ist Ratchets Assistentin Cappy auf Rodneys Seite und hilft ihm. Somit kommt es schlussendlich zum Showdown in Robot City, bei dem Rodney sich als Held beweisen muss.

Kritiken

Ebenfalls wie die artverwandten Produktionen aus der Ice Age Filmreihe hat auch Robots für viele Lacher und positive Kritiken gesorgt. Unter anderem Vergab die Redaktion der Filmzeitschrift Cinema eine Wertung von 100 Prozent. In der Beurteilung nannte man es dort ein „Ebenso rasantes wie kunterbuntes Kinovergnügen, vollgestopft mit Fantasie und Humor“. Darüber hinaus wurde der Film für zahlreiche Preise nominiert und gewann außerdem in Person von Oscar Preisträger John Powell einen ASCAP-Award für die beste Filmmusik.

Robots – der Animationsfilm Trailer

Quelle: robotsderfilm.at