poster_lg01„Ein riskanter Plan“ ist ein Thriller aus dem Jahr 2012. Das Land der Produktion sind die USA. Regie bei dem spannenden Spielfilm führte Asger Leth, der vor allem durch „Ghosts of Cité Soleil“ bekannt wurde. Im Original lauter der Titel des Films „Man on a Ledge“. Für die Rollen konnte Leth unter anderem Sam Worthington (Avatar – Aufbruch nach Pandora und Terminator Salvation) und Elizabeth Banks (Spider-Man Trilogie, Die Tribute von Panem) gewinnen.

Flucht aus der Haft

Der ehemalige Polizist Nick Cassidy (Sam Worthington) sitzt gerade eine 25-jährige Haftstrafe ab. Als sein Vater stirbt, setzt sich sein ehemaliger Kollege Mike Ackerman (Anthony Mackie) für ihn ein. So bekommt Nick einen Tag Freigang, um an der Beerdigung teilzunehmen. Dort kommt es jedoch zu einem handfesten Streit zwischen Nick und seinem ebenfalls anwesenden Bruder Joey (Jamie Bell). Die Beamten, die Nick während dem Freigang bewachen, versuchen den Streit zu schlichten, jedoch wird es nun handgreiflich. In diesem Gemenge schafft es Nick letztendlich, zu fliehen.

Ein luxuriöses Abschiedsmahl – vermeintlich

Er schafft es in ein Hotel, in dem er unter falschen Namen eincheckt. Dort bringt ihn der Page auf sein Zimmer. Nick hat aber im Moment scheinbar nichts Besseres zu tun, als seine neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen zu genießen. So bestellt er sich erst einmal Hummer und Champagner. Doch scheint der Plan von Nick doch etwas weiter zu reichen. Denn plötzlich öffnet er das Fenster seines Zimmers im 21. Stock und stellt sich auf den Fenstersims. Natürlich bekommen das die Behörden mit. Unten wird ein Sprungtuch vorbereitet, während man oben mit dem anscheinend todessehnsüchtigen Mann sprechen will.

Nicks Identität wird gelüftet …

Der verlangt jedoch explizit die Polizeipsychologin Lydia Mercer (Elizabeth Banks). Noch ahnt aber niemand, dass es sich bei Nick um einen entflohenen Häftling und Ex-Kollegen handelt. Erst als Nick eine Zigarette rauchen möchte, hat die Psychologin eine Chance, an seine Fingerabdrücke zu gelangen. Sie erklärt Nick, dass es ihre letzte Zigarette sei und sie auch noch einen Zug nehmen möchte. Daraufhin ist der Polizeipsychologin schnell klar, mit wem sie es hier zu tun hat. Doch noch weiß der gesamte Polizeiapparat in den Straßenschluchten von New York noch nichts über Nicks wahre Identität.

… und er muss Lydia einweihen

So bleibt Nick nichts anderes übrig, als Lydia ins Boot zu holen. Er erklärt ihr, dass er vor seiner Verurteilung auch als Leibwächter für den New Yorker Geschäftsmann David Englander (Ed Harris) gearbeitet hatte. Der hatte aber wohl Schulden aus Börsenspekulationen. Mit anderen Polizisten zusammen, so Nicks Vermutung, habe Englander den Plan gefasst, den Raub eines wertvollen Diamanten zu fingieren, um über die Versicherungssumme wieder an Geld zu gelangen. Das war nämlich die Tat, für welche Nick zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde – und wie er Lydia glaubhaft erklären will, unschuldig. Er geht sogar noch einen Schritt weiter.

Kann Nick seine Unschuld beweisen?

Hinter dem inszenierten Raub sollen sein ehemaliger Vorgesetzter Dante Marcus (Titus Welliver) als auch sein Streifenkollege Mike stecken. So erklärt Nick Lydia, dass auch der vermeintliche Sprung von diesem Hotel Teil der Idee sei, die Wahrheit aufzudecken. Denn gegenüber befindet sich das Büro von Engländer. Dort ist Nicks Bruder inzwischen unbemerkt eingebrochen, da sich alle auf Nicks vermeintlichen Selbstmord konzentrieren. So erfährt Lydia, dass die gesamte Flucht nur aus diesem Grund langfristig geplant wurde. Es scheint zunächst, dass Lydia Nick Glauben schenkt. Der will auch nur so viel Zeit gewinnen, bis Joey in das Büro eindringen konnte, um den Diamanten zu finden, den beide nach wie vor in Englanders Besitz wähnen.

Ein handfester Thriller mit erstklassiger Besetzung

Aus diesem Grund ist Nick auch per Funk mit seinem Bruder per Funk in Verbindung. Tatsächlich gelingt es ihm in der Zwischenzeit, in das Büro einzubrechen und den Safe zu öffnen. Nur findet sich dort kein Diamant. So fassen die Männer einen letzten waghalsigen Plan: sie lösen nun auch im Gebäude gegenüber Alarm aus. Asger Leth hat mit „Ein riskanter Plan“ einen spannenden Blockbuster inszeniert. Zwar ist die Handlung laut einigen Kritikern leicht voraussehbar und die Story wäre unrealistisch. Dem stehen jedoch Meinungen gegenüber, die von einem spannenden Plot berichten und eine geniale Geschichte sehen. Dabei ist „Ein riskanter Plan“ schon wegen seiner grandiosen Besetzung für viele Kinofreunde sehenswert.