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Monster House – der Film

“Monster House” ist ein Trickanimationsfilm, der im Jahr 2006 entstand. Der Regisseur, der für diesen Kinderfilm gewonnen werden konnte, ist Gil Kenan. Als ausführende Produzenten zeigen sich keine geringeren als Robert Zemeckis und Steven Spielberg verantwortlich, wobei Zemeckis mit “Der Polarexpress” schon einen Animationsstreifen in derselben Technik realisierte.

Der alte Nebbercracker versetzt alle Kinder der Umgebung in Angst

DJ lebt mit seinen Eltern in einer typischen amerikanischen Vorstadtsiedlung. Und wie überall auf der Welt gibt es auch in seiner Nachbarschaft ein unheimliches Haus, das von dem verschrobenen, älteren Herren namens Nebbercracker bewohnt wird, der immer außerordentlich garstig zu den Kindern der Umgebung ist. Außerdem behält er sämtliche Gegenstände, die versehentlich auf seinem Grundstück landen. Nun kommt ein Wochenende, an dem die Eltern von DJ verreisen müssen. Das bedeutet für DJ, dass Elizabeth, kurz Zee, auf ihn aufpasst. Der findet das gar nicht toll, denn er kann Zee nicht ausstehen. Nachdem DJs Eltern schon weg sind, kommt auch DJs bester Freund Ketchup. Der hat sein ganzes Geld gespart, um sich endlich einen Basketball zu kaufen. Natürlich will er mit DJ sofort damit ein Spiel machen, doch wie es der Zufall so will, landet der Ball auf Nebbercrackers Grundstück.

monsterhouse

Immer mehr Leute verschwinden in dem Haus – DJ und seine Freunde müssen etwas unternehmen

Als DJ seinen ganzen Mut zusammennimmt und den Ball holen will, kommt der Alte tatsächlich heraus und scheint tot umzufallen. Nun kommt auch noch Punk, der ätzende Freund von Zee. Der macht sich über die Angst der beiden Freunde lächerlich und trampelt auf dem Rasen vor dem unheimlichen Hin und Her. Plötzlich öffnet sich die Tür des Hauses und Punk wird hineingelockt. Nun überschlagen sich die Ereignisse. Zee glaubt den beiden nicht, dass Punk in dem Haus vermisst ist. Außerdem kommt Jenny, die Süßigkeiten bei allen Häusern anbieten will und so unmittelbar vor dem schrecklichen Haus von DJ und Ketchup gerettet wird.eistesgegenwärtig ruft die Polizei, doch dasselbe Spiel wie mit Zee – niemand glaubt den Dreien. Nun betreten die Polizisten das Grundstück und verschwinden ebenfalls im Haus. Die drei Freunde wissen, jetzt müssen sie selbst handeln und ihre Angst überwinden – ein großes und nicht weniger Angst einflößendes Abenteuer in dem unheimlichen Haus beginnt.

Monster House wurde für den Oscar nominiert

Der aufwendig produzierte Kinderfilm wurde im sogenannten “Performance Capture”-Verfahren produziert. Nach “Der Polarexpress” war das erst der zweite Film, der in dieser Technik hergestellt wurde. Nachdem zum Produktionszeitpunkt 3D- noch nicht so populär und weit verbreitet war, wurde zusätzlich zur herkömmlichen Fassung eine 3D-Variante produziert. Später wurde “Monster House” sogar bei der Oscar-Verleihung als bester Animationsfilm nominiert, konnte die begehrte Auszeichnung aber dann doch nicht für sich einstreichen. Im Trailer zu dem Horrorfilm für Kinder ist die Filmmusik von “Beetlejuice” zu hören. Für Filmfreunde mag das etwas irritierend sein, da der gesamte Inhalt von “Monster House” ansonsten keinerlei Querverbindungen zu Beetlejuice aufweisen kann. Die Filmkritiken sind durchgehend positiv und auch das Kinopublikum war von dem Animationstrickfilm begeistert.

Georg Baselitz – der Film

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„Georg Baselitz – der Film“ ist eine Dokumentation aus dem jahr 2013. Regie führte dabei Evelyn Schels, die sich durch zahlreiche andere Dokumentationen und Portraitierungen einen Namen machte. Unter anderem stammen von ihr zahlreiche Beiträge aus der Reihe „Lebenslinien“ oder die Reihe „Weltbürger und Grenzgänger“ von Arte und Bayrischem Rundfunk. Der Maler und Bildhauer Georg Baselitz ist in der Dokumentation unglaublich authentisch und vor allem überraschend sympathisch zu sehen. Die provokative Kunst, die ihn ein Leben lang begleitet, lässt sich unter diesen Voraussetzungen nur ansatzweise vermuten.

Geboren in Nazideutschland, studiert im Kommunismus – zumindest den Versuch unternommen

Geboren wurde Georg Baselitz 1938 als Hans-Georg Kern in Großbaselitz in der Oberlausitz, Sachsen. Nach dem Krieg war zunächst eine schwierige Zeit für den jungen Baselitz, galt sein Vater doch als bekennender Nationalsozialist. Gerade in der ehemaligen DDR waren das nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für ein Studium. Dennoch machte sich Baselitz 1956 daran, an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Weißensee (Ostberlin) Malerei zu studieren. Der Ausbruch des Nichtsichtbaren und des Unwesentlichen, so wie er es später bezeichnen würde, sorgte schon während des Studiums für Ärger. Nach nur zwei Semestern im kommunistischen Ostberlin wurde er der Hochschule verwiesen und reiste bald darauf nach Westberlin aus.

Baselitz und die Umkehrbilder – das malen, was man nicht sieht

Diese Disharmonie, teilweise aber auch daraus entstehende starke Provokation ist ein Markenzeichen seiner Werke, die aber dennoch in einer überraschenden Harmonie wahrgenommen werden. Keinesfalls beansprucht er für sich, eine unantastbare Ansicht zu vertreten – im Gegenteil. Viele Werke legt er später erneut auf und interpretiert sie dann auch völlig anders – schärfer, anders und aus einem anderen Blickwinkel unter Umständen. Ein erster Durchbruch gelang ihm in den späten 1960ern, als er seine Bilder allesamt auf dem Kopf stehend ausstellte. Was als Provokation geplant war, wurde bald sein Markenzeichen. Zuvor sorgte er bereits für einen ersten Eklat in der damals noch prüden Bundesrepublik. Mit „Die große Nacht im Eimer“ malte er einen masturbierenden Jungen – der Skandal war ihm damit gewiss.

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Der Junge mit dem Fahrrad

der-junge-mit-dem-fahrrard„Der Junge mit dem Fahrrad“ ist ein soziales Filmdrama, das 2011 in einer belgischen, italienischen und französischen Koproduktion entstand. Regie führten die beiden belgischen Brüder Luc und Jean-Pierre Dardenne. Die haben sich bereits in der Vergangenheit mit zumeist düsteren und aussichtslosen Sozialdramen bereits einen Namen gemacht. Doch mit „Der Junge mit dem Fahrrad“ zeigen sie nun auf, dass es das Leben auch einmal gut meinen kann.

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Cyril wird von seinem Vater in ein Kinderheim gebracht – angeblich nur für einen MonatGuy Catoul (Jérémie Renier) schafft es kaum, sein Leben in den Griff zu bekommen. So beschließt er, seinen 11-jährigen Sohn Cyril (Thomas Doret) in ein Kinderheim abzuschieben. Allerdings bringt er nicht den Mut auf, seinem Sohn zu erklären, dass das ein endgültiger Abschied sein soll. Vielmehr verspricht er Cyril, ihn nach einem Monat wieder abzuholen. Tatsächlich wartet der Junge sehnsüchtig auf diesen Tag. Als die Zeit um ist, will er seinen Vater anrufen, doch plötzlich funktioniert die alte Telefonnummer nicht mehr.

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Riskanter Plan – der Film

poster_lg01„Ein riskanter Plan“ ist ein Thriller aus dem Jahr 2012. Das Land der Produktion sind die USA. Regie bei dem spannenden Spielfilm führte Asger Leth, der vor allem durch „Ghosts of Cité Soleil“ bekannt wurde. Im Original lauter der Titel des Films „Man on a Ledge“. Für die Rollen konnte Leth unter anderem Sam Worthington (Avatar – Aufbruch nach Pandora und Terminator Salvation) und Elizabeth Banks (Spider-Man Trilogie, Die Tribute von Panem) gewinnen.

Flucht aus der Haft

Der ehemalige Polizist Nick Cassidy (Sam Worthington) sitzt gerade eine 25-jährige Haftstrafe ab. Als sein Vater stirbt, setzt sich sein ehemaliger Kollege Mike Ackerman (Anthony Mackie) für ihn ein. So bekommt Nick einen Tag Freigang, um an der Beerdigung teilzunehmen. Dort kommt es jedoch zu einem handfesten Streit zwischen Nick und seinem ebenfalls anwesenden Bruder Joey (Jamie Bell). Die Beamten, die Nick während dem Freigang bewachen, versuchen den Streit zu schlichten, jedoch wird es nun handgreiflich. In diesem Gemenge schafft es Nick letztendlich, zu fliehen.

Ein luxuriöses Abschiedsmahl – vermeintlich

Er schafft es in ein Hotel, in dem er unter falschen Namen eincheckt. Dort bringt ihn der Page auf sein Zimmer. Nick hat aber im Moment scheinbar nichts Besseres zu tun, als seine neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen zu genießen. So bestellt er sich erst einmal Hummer und Champagner. Doch scheint der Plan von Nick doch etwas weiter zu reichen. Denn plötzlich öffnet er das Fenster seines Zimmers im 21. Stock und stellt sich auf den Fenstersims. Natürlich bekommen das die Behörden mit. Unten wird ein Sprungtuch vorbereitet, während man oben mit dem anscheinend todessehnsüchtigen Mann sprechen will.

Nicks Identität wird gelüftet …

Der verlangt jedoch explizit die Polizeipsychologin Lydia Mercer (Elizabeth Banks). Noch ahnt aber niemand, dass es sich bei Nick um einen entflohenen Häftling und Ex-Kollegen handelt. Erst als Nick eine Zigarette rauchen möchte, hat die Psychologin eine Chance, an seine Fingerabdrücke zu gelangen. Sie erklärt Nick, dass es ihre letzte Zigarette sei und sie auch noch einen Zug nehmen möchte. Daraufhin ist der Polizeipsychologin schnell klar, mit wem sie es hier zu tun hat. Doch noch weiß der gesamte Polizeiapparat in den Straßenschluchten von New York noch nichts über Nicks wahre Identität.

… und er muss Lydia einweihen

So bleibt Nick nichts anderes übrig, als Lydia ins Boot zu holen. Er erklärt ihr, dass er vor seiner Verurteilung auch als Leibwächter für den New Yorker Geschäftsmann David Englander (Ed Harris) gearbeitet hatte. Der hatte aber wohl Schulden aus Börsenspekulationen. Mit anderen Polizisten zusammen, so Nicks Vermutung, habe Englander den Plan gefasst, den Raub eines wertvollen Diamanten zu fingieren, um über die Versicherungssumme wieder an Geld zu gelangen. Das war nämlich die Tat, für welche Nick zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde – und wie er Lydia glaubhaft erklären will, unschuldig. Er geht sogar noch einen Schritt weiter.

Kann Nick seine Unschuld beweisen?

Hinter dem inszenierten Raub sollen sein ehemaliger Vorgesetzter Dante Marcus (Titus Welliver) als auch sein Streifenkollege Mike stecken. So erklärt Nick Lydia, dass auch der vermeintliche Sprung von diesem Hotel Teil der Idee sei, die Wahrheit aufzudecken. Denn gegenüber befindet sich das Büro von Engländer. Dort ist Nicks Bruder inzwischen unbemerkt eingebrochen, da sich alle auf Nicks vermeintlichen Selbstmord konzentrieren. So erfährt Lydia, dass die gesamte Flucht nur aus diesem Grund langfristig geplant wurde. Es scheint zunächst, dass Lydia Nick Glauben schenkt. Der will auch nur so viel Zeit gewinnen, bis Joey in das Büro eindringen konnte, um den Diamanten zu finden, den beide nach wie vor in Englanders Besitz wähnen.

Ein handfester Thriller mit erstklassiger Besetzung

Aus diesem Grund ist Nick auch per Funk mit seinem Bruder per Funk in Verbindung. Tatsächlich gelingt es ihm in der Zwischenzeit, in das Büro einzubrechen und den Safe zu öffnen. Nur findet sich dort kein Diamant. So fassen die Männer einen letzten waghalsigen Plan: sie lösen nun auch im Gebäude gegenüber Alarm aus. Asger Leth hat mit „Ein riskanter Plan“ einen spannenden Blockbuster inszeniert. Zwar ist die Handlung laut einigen Kritikern leicht voraussehbar und die Story wäre unrealistisch. Dem stehen jedoch Meinungen gegenüber, die von einem spannenden Plot berichten und eine geniale Geschichte sehen. Dabei ist „Ein riskanter Plan“ schon wegen seiner grandiosen Besetzung für viele Kinofreunde sehenswert.

Sin Nombre – der Film

Sin Nombre – der Film ist ein 2009 erschienener Spielfilm, der von den USA und Mexiko produziert wurde. Sin Nombre ist außerdem das Spielfilmdebüt von Cary Joji Fukunaga. Seit 2014 führt er Regie bei der Fernsehserie „True Detective“. Sin Nombre verstrickt in einer an eine Dokumentation erinnernder Weise die Flucht von Südamerikanern ins vermeintliche Paradies USA und deren Gefahren auf dem Weg. Darüber gibt der Spielfilm auch Einblick in den Alltag der in Mexiko aufgrund von Perspektivlosigkeit weit verbreiteten Jungendgangs und verwebt beide Handlungsstränge geschickt über eine Liebesgeschichte miteinander.

Das gelobte Land USAHoracio und sein Bruder Orlando haben genug von ihrem erbärmlichen Leben in Honduras. Sie wollen es anderen Familienmitgliedern nachmachen und treten den gefährlichen Weg Richtung USA an, der sie zunächst auch in das gefährliche Mexiko führen wird. Als Fortbewegungsmittel dienen dabei die zahlreichen Güterzüge, auf deren Dächern auch viele andere Flüchtlinge schwarz mitreisen. Orlando nimmt auch seine hübsche Tochter Sayra mit, um auch ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Mit der Überquerung eines Flusses beginnt ihre beschwerliche und gefährliche Reise.

Mara Salvatrucha – gefürchtet und begehrenswert zugleich

Zur selben Zeit in einer mexikanischen Grenzstadt zu Honduras steht der junge Smiley kurz vor seinem Aufnahmeritual in die berüchtigte und brutale Gang Mara Salvatrucha, kurz MS 13. In die Gang eingeführt wird er von Casper, der eigentlich Willy heißt, und das Ritual ebenfalls vor sich hat. Dabei müssen sich die beiden 13 Sekunden von den anderen Gangmitgliedern verprügeln lassen – ohne sich zu wehren. Außerdem wird der beinahe noch naiv kindlich wirkende Smiley aufgefordert, einen Gefangenen einer anderen Jugendgang, der Mara 18, zu töten. Der wollte dem Gangleben entkommen und ist dabei durch das Territorium der MS 13 geflohen – und gefangen geworden.

Casper sucht eigentlich nach einem Ausweg aus diesem tristen Leben

Smiley zögert zunächst, den um sein Leben flehenden Jugendlichen zu erschießen, doch völlig regungslos erhält er dann Hilfe von Casper. Smiley ist richtig stolz auf sich, denn für ihn bedeutet die MS 13 einfach alles. Casper macht sich unterdessen auf zu seiner Freundin, Martha. Weil ihm bewusst ist, dass die Gang für das Mädchen gefährlich sein könnte, hält er die Beziehung geheim. Trotzdem kommt ihm sein Gangführer Lil Mago irgendwann auf die Schliche, obwohl er den zunächst belügt. Im weiteren Verlauf trifft Casper ausgerechnet mit Martha auf ein weiteres Gangmitglied, sodass auch seine Freundin nun endgültig von der MS 13 erfährt. Obwohl Casper sie davon abhalten will, ist sie fest entschlossen, einem bald anberaumten Treffen beizuwohnen.

Martha kommt zu Tode, dafür kann Casper Sayra beschützen

Hierbei muss sich Casper wieder Schläge gefallen lassen. Dieses Mal als Strafe dafür, seinen Boss angelogen zu haben. Außerdem ist es Lil Mago, der Martha nun von hier wegbringen will. Sein Ziel ist es, sie zu vergewaltigen. Martha jedoch wehrt sich und kommt bei dem anschließenden Kampf zu Tode. Unterdessen nähern sich die Güterwaggons der mexikanischen Stadt, auf denen Sayra und ihr Vater ausharren. Lil Mago, Casper und auch Smiley machen sich auf, die ankommenden Flüchtlinge auszurauben. Nun aber versucht Lil Mago auch, Sayra zu vergewaltigen. Der im Grunde ehrenhafte Casper kann das nicht zulassen und erschlägt seinen Anführer kurzerhand mit einer Machete.

Sayra und Casper – haben Sie eine Chance auf ein besseres gemeinsames Leben?

Smiley unterschätzt er und will ihn sogar schützen, indem er ihn vom Zug schickt. Doch diese gutmütige Entscheidung soll sich noch bitter rächen. Unterdessen kommen sich jedoch Sayra und Casper näher. Ob sie ihren Plan umsetzen können, um gemeinsam in den USA glücklich zu werden? Der Regisseur Fukunaga hat in einem Mix aus vermeintlicher Doku, Roadmovie und am Rande auch mit einer politischen Botschaft gegen die Verhältnisse südlich der USA ein Filmwerk geschaffen, das Einblick in die Weltanschauungen unterschiedlicher Menschen gibt, die allesamt Brutalität und Armut ausgesetzt sind, und sich entweder damit arrangiert haben oder daraus entkommen wollen.

Haywire der Film

haywire-hauptplakatHaywire der Film ist ein US-amerikanischer Actionfilm, der seine Premiere 2012 hatte. Seine Deutschlandpremiere hatte Haywire auf der Berlinale 2012. Als Regisseur zeigt sich der begabte Regisseur Steven Soderbergh verantwortlich. Der hat schon bei Filmen wie der Ocean´s Trilogie (Ocean´s 11 bis Ocean´s 13) oder Erin Brokovich Regie geführt. Obwohl es sich bei dem Drehbuch zu Haywire um einen sehr geradlinig gestrickten Film handelt, hat es der Regisseur verstanden, ein an sich abgedroschenes Thema auf interessante Weise neu zu beleben.

Von der Agentin zur Gejagten

Mallory Kane (Gina Carano) ist eine Agentin, die vornehmlich im Geheimen operiert. Dabei arbeitet sie jedoch nicht für einen staatlichen Dienst. Vielmehr ist sie bei einem privaten Unternehmen beschäftigt, das die Aufträge angeht, welche selbst den staatlichen Geheimdiensten zu heiß wären. Der Film beginnt damit, dass sich Kane mit ihrem Kollegen Aaron (Channing Tatum) trifft, weil der sie abholen soll. Allerdings scheint der noch nicht zu wissen, was seine Kollegin Kane weiß. So kommt es zur handfesten Auseinandersetzung zwischen den beiden. An deren Ende flieht sie mit dem unbeteiligten Diner-Gast Scott (Michael Angarano) in dessen Auto.

Erfolgreiche Mission in Barcelona

Ihn setzt sie darüber in Kenntnis, was in den letzten Tagen geschehen ist – wohl mit dem Hintergrund, dass Scott die Geschichte später der Polizei erzählen soll. Nach dieser Geschichte hatte Kane zuvor einen Job im spanischen Barcelona zu erledigen. Hier sollte der chinesische Journalist Jiang befreit werden. Im Verlauf der Befreiungsoperation lernt sie auch ihren Kollegen Aaron kennen. Beinahe geht dieser Auftrag noch schief, doch dank des Engagements von Kane klappt schlussendlich doch noch alles planmäßig. Zu guter Letzt verführt sie dann sogar noch ihren Kollegen Aaron.

In Dublin wird Mallory plötzlich zum Opfer

Nun sollte sie ein nächster Auftrag nach Dublin in Irland führen. Hier trifft sie auf einen anderen Agentenkollegen – Paul (Michael Fassbender). Während eines Empfangs wird Kane klar, dass sie das Ziel eines Komplotts werden sollte und setzt sich in ihr Hotel ab. Dort wartet allerdings schon der vermeintliche Kollege Paul auf sie. Beim folgenden Kampf kann sie ihren Gegner besiegen und töten. Zuvor verrät er ihr aber noch, dass ihr eigener Chef, Kenneth (Ewan McGregor), hinter den Mordplänen gegen sie steckt. Diese Geschichte erzählt sie Scott, dem unbeteiligten Diner-Gast. Zwischenzeitlich sind beide schon auf dem Weg zum Haus ihres Vaters.

Haywire – Trailer

Haywire – ein außergewöhnlicher Action-Blockbuster

Doch nicht nur Mallory Kane ist auf dem Weg zu dem Haus. So sieht es aus, als ob es ausgerechnet dort zum großen Showdown kommen sollte. Die Geschichte, die sich hinter Haywire verbirgt, passt von ihrer hervorsehbaren Art eher in die Reihe der in den 1990ern erfolgreichen Actionfilme. Entsprechend schnell könnte ein „nicht schon wieder so ein öder Actionfilm“ zu hören sein. Doch Regisseur Soderbergh wäre nicht so erfolgreich, wenn er es nicht schaffen würde, aus einer vermeintlich sehr einfach gestrickten Geschichte einen rasanten Actionmovie zu zaubern. Genau das ist dem Regisseur mit Haywire gelungen. Dazu ist der Spielfilm auch aufgrund seines erlesenen Staraufgebots ein absolutes Muss nicht nur für Genre-Fans.

Inside America

„Inside America“ ist ein österreichischer Film von Barbara Eder aus dem Jahr 2010, welcher mit dem Spezialpreis der Jury beim 32. Max Ophüls Filmfestival ausgezeichnet wurde. Es ist insgesamt eine seltene Mischung aus Drama und Semi-Dokumentation. Hauptsächlich von 6 Laiendarstellern wird der Alltag von amerikanischen Teenagern im Ort Brownsville in Texas nahe der Grenze zu Mexiko dargestellt.

Auf diese Weise offenbart der Film eine schonungslose Sichtweise auf den vermeintlichen Amerikanischen Traum, der hier der bitteren Realität in Form von kokainsüchtigen Cheerleadern, patriotischen Waffennarren, skrupellosen Jugendgangs und verzweifelt heiratswilligen Mexikanerinnen gegenübersteht. Wie so oft wird damit eine selten gezeigte aber schlichtweg reale Randerscheinung der US-amerikanischen Gesellschaft aufgezeigt.

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Freischwimmer – der Film

„Freischwimmer“ ist eine deutsche Produktion aus dem Jahr 2007 unter der Regie von Andreas Kleinert. Es ist insgesamt ein Zusammenspiel von Drama, Thriller und Jugendfilm. Es wird die schon oft erzählte Grundidee des jungen Außenseiters auf eine Art und Weise umgesetzt, die letztlich doch eher die Gesellschaft, welche um den vermeintlichen Sonderling herum besteht, als alles andere als normal darstellt. Inszeniert im kleinen Rahmen einer deutschen Provinzstadt, ergibt sich insgesamt eine Geschichte, die es dem Zuschauer bis zuletzt schwer macht, sich mit einer der handelnden Charaktere zu identifizieren oder überhaupt deren Verhalten genauer zu deuten und dadurch die Frage zu beantworten, wer hier der Gute oder der Böse ist.

Keine Kleinstadt wie jede Andere

Es herrscht scheinbar eine heile Welt in einer provinziellen Kleinstadt irgendwo in Deutschland. Man grüßt sich freundlich und jeder geht von morgens bis nachmittags seinem alltäglichen Beruf nach. Doch die Oberfläche fängt schnell an zu bröckeln und man erkennt dann doch recht schnell das oft bemühte Jugenddrama: Rico Bartsch (Frederick Lau, bekannt aus Die Welle) ist 15 Jahre alt, Schüler am Kafka-Gymnasium und der klassische Außenseiter. Wegen eines schweren Hörfehlers ist er auf ein Hörgerät angewiesen und – wie soll es anders sein – Sport ist keineswegs sein bestes Fach. Von Mitschülern wird er daher gehänselt. Beim Schwimmen wird er von Robert Greiner (Philipp Danne) geschlagen. Dieser ist das genaue Gegenteil von Rico: sportlich, attraktiv und außerdem mit der heimlich umschwärmten Regine zusammen. Auch nach der Schule hört für Rico das unliebsame Leben nicht auf. Der alkoholsüchtige Vater kam einst bei einem Unfall durch Ertrinken ums Leben, was Rico mit ansehen musste, während auch die Mutter und der neue Freund tatenlos zusahen. Der neue Freund ist zu allem übel auch noch der Sportlehrer. Eine seltsame Wendung erfährt das Leben des jungen Außenseiters plötzlich, als sich an dessen Spind in einem Beutel ein vergiftetes Eclair befindet. Bevor er dies jedoch essen kann, schnappt Robert es sich einfach und kommt damit überraschend zu Tode. Rico ist einerseits geradezu froh darüber, doch bleibt nun aus Vorsicht der Schule fern.

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Prince – the film

„Prince“ ist ein indischer Film aus dem Jahr 2010 und eine Mischung aus Science-Fiction und Action. In diesem Film von Kumar Taurani geht es um einen berüchtigten und erfolgreichen Dieb, der auf mysteriöse Weise sein Gedächtnis verliert und sich daher nicht mehr erinnern kann, wo und wie er eine besondere und vor allem wertvolle Münze findet, welche er kurz zuvor gestohlen hatte.

Diese Münze scheint außerdem nicht nur der Schlüssel zu seinem plötzlichen Gedächtnisverlust zu sein, sondern auch zu seinem Leben und gar von großer Bedeutung für die gesamte Menschheit. Aufgrund dieser Besonderheit des geheimnisvollen Kleinods sind unzählige Leute hinter ihr her und so gestaltet sich die Suche danach als sehr gefahrvoll. Doch ohne seine Erinnerungen weiß der Dieb nicht, wem er trauen kann. Somit befindet er sich fortan gleichermaßen auf der Jagd und auch auf der Flucht vor nahezu jedem, denn alle wollen ihn und damit die Münze bekommen. Alles worauf er sich noch verlassen kann, sind seine Instinkte.

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Salto für Anfänger – der Film

poster_lg01„Salto für Anfänger“ ist ein schwedischer Film aus dem Jahr 2007. Die Tragikomödie des Regisseurs Hannes Holm zeigt den Versuch einer charmanten aber doch zum Teil bemitleidenswerten Schauspielerin, doch noch irgendwie ihre großen Träume – privat und beruflich – zu erreichen. Mit einem Augenzwinkern zeigt der Film dabei, dass in manchen Situationen zwar alle Mittel recht sein und erfolgsversprechend sein können, letztlich aber meist doch eher das Gegenteil bewirken. Dadurch ist die Geschichte durch ihre Moral des Falls auf den Boden der Tatsachen auch ein erhobener Zeigefinger für alle, die manchmal einfach zu viel wollen und sich nicht bewusst sind, was sie eigentlich bereits haben.

Eigentlich nur eine klitzekleine Lüge

Bella Eklöf (Martina Haag) ist Schauspielerin – und das ist per se auch das einzig positive in ihrem Leben. Denn zwar hat sie große Träume und Sehnsüchte aber eben keinen Erfolg. Mit knapp 40 Jahren ist sie allenfalls mit Rollen für Werbespots beschäftigt und ansonsten kaum gefragt, daher natürlich chronisch pleite keineswegs zufrieden. Was das alles noch schlimmer macht, ist die Tatsache, dass sie außerdem allein ist. Ihr fehlt der Prinz für den Traum, den sie nicht lebt. Da ihr Leben also nicht so aufregend ist, wie sie es gern hätte, nimmt sie sich stattdessen zumindest ihren Lebenslauf vor und bessert ihn mit einer kleinen aber entscheidenden Lüge auf. Dank ihres somit neu „gewonnenen“ Talents, der Akrobatik, winkt ihr nun tatsächlich eine große Rolle. Ausgerechnet Star-Regisseur Ingmar Bergman will die glücklose Schauspielerin für das Theaterstück „Was Ihr Wollt“ von Shakespeare. Bella, die auf dem Regisseur auf die Frage, ob sie denn solch Disziplinen wie Wandsalto vollführen könne, ganz nonchalant antwortet „Kein Problem!“, ergattert auf diese Weise sogar die Hauptrolle der Viola.

Bauchlandung statt Salto

Dass Bella für Sport jedoch noch nie viel übrig hatte und auch ihre Freundin Kajsa (Ellen Mattson) sie zur Ehrlichkeit mahnt, ignoriert sie gekonnt. Das bisschen Turnerei wird sie dann schon hinbekommen und bis dahin wird ihr auch in den Proben schon etwas einfallen, immerhin ist sie ja auch Schauspielerin. Außerdem kann sie gar nicht anders, als weiterzumachen, denn plötzlich begegnet sie im Theaterhaus auch noch dem Starschauspieler Micke (Nikolaj Coster-Waldau, bekannt aus „Game of Thrones“) und erregt sein Interesse. Also wird kurzerhand der exzentrische Akrobat Voltaire engagiert, der ihr die nötigen Kunststücke beibringen soll. Das allerdings braucht Zeit, während an anderer Stelle die Proben vorangehen und Bella allmählich zeigen muss, was sie kann. Klar, dass das alles letztlich nur in einem Schlamassel und der vermeintliche Salto als Bauchlandung enden kann und so offenbart sich Bella auf denkbar unangenehme Weise die Moral, dass sie sich endlich ihrer eigenen Stärken klarwerden muss, um doch noch das Happy End für ihre ganz eigene Darbietung zu bekommen.

Kritik zum Film

Martina Haag ist nicht nur die Hauptdarstellerin des Films, sondern sogar die Autorin des Buches, welches als Vorlage diente. Daher hat sie auch am Drehbuch fleißig mitgeschrieben und konnte die Rolle der Bella bestens ausfüllen. Am Ende ist es eine heitere Komödie, die zudem auch die Mitleidskarte geschickt ausspielt. Es ist der charmanten, liebevollen und verträumten Hauptprotagonistin zu verdanken, dass der Zuschauer beinahe gar nicht anders kann, als ihr gedanklich das Händchen zu halten und bis zum Schluss zu hoffen, dass sich doch noch alles in Wohlgefallen auflöst. Die menschlichen Schwächen und vor allem natürlich die entscheidende, kleine Lüge, derer sich Schauspielerin Bella bedient, spielen dafür natürlich eine entscheidende Rolle.

Der Trailer zum Film

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