Animationsfilme

Monster House – der Film

“Monster House” ist ein Trickanimationsfilm, der im Jahr 2006 entstand. Der Regisseur, der für diesen Kinderfilm gewonnen werden konnte, ist Gil Kenan. Als ausführende Produzenten zeigen sich keine geringeren als Robert Zemeckis und Steven Spielberg verantwortlich, wobei Zemeckis mit “Der Polarexpress” schon einen Animationsstreifen in derselben Technik realisierte.

Der alte Nebbercracker versetzt alle Kinder der Umgebung in Angst

DJ lebt mit seinen Eltern in einer typischen amerikanischen Vorstadtsiedlung. Und wie überall auf der Welt gibt es auch in seiner Nachbarschaft ein unheimliches Haus, das von dem verschrobenen, älteren Herren namens Nebbercracker bewohnt wird, der immer außerordentlich garstig zu den Kindern der Umgebung ist. Außerdem behält er sämtliche Gegenstände, die versehentlich auf seinem Grundstück landen. Nun kommt ein Wochenende, an dem die Eltern von DJ verreisen müssen. Das bedeutet für DJ, dass Elizabeth, kurz Zee, auf ihn aufpasst. Der findet das gar nicht toll, denn er kann Zee nicht ausstehen. Nachdem DJs Eltern schon weg sind, kommt auch DJs bester Freund Ketchup. Der hat sein ganzes Geld gespart, um sich endlich einen Basketball zu kaufen. Natürlich will er mit DJ sofort damit ein Spiel machen, doch wie es der Zufall so will, landet der Ball auf Nebbercrackers Grundstück.

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Immer mehr Leute verschwinden in dem Haus – DJ und seine Freunde müssen etwas unternehmen

Als DJ seinen ganzen Mut zusammennimmt und den Ball holen will, kommt der Alte tatsächlich heraus und scheint tot umzufallen. Nun kommt auch noch Punk, der ätzende Freund von Zee. Der macht sich über die Angst der beiden Freunde lächerlich und trampelt auf dem Rasen vor dem unheimlichen Hin und Her. Plötzlich öffnet sich die Tür des Hauses und Punk wird hineingelockt. Nun überschlagen sich die Ereignisse. Zee glaubt den beiden nicht, dass Punk in dem Haus vermisst ist. Außerdem kommt Jenny, die Süßigkeiten bei allen Häusern anbieten will und so unmittelbar vor dem schrecklichen Haus von DJ und Ketchup gerettet wird.eistesgegenwärtig ruft die Polizei, doch dasselbe Spiel wie mit Zee – niemand glaubt den Dreien. Nun betreten die Polizisten das Grundstück und verschwinden ebenfalls im Haus. Die drei Freunde wissen, jetzt müssen sie selbst handeln und ihre Angst überwinden – ein großes und nicht weniger Angst einflößendes Abenteuer in dem unheimlichen Haus beginnt.

Monster House wurde für den Oscar nominiert

Der aufwendig produzierte Kinderfilm wurde im sogenannten “Performance Capture”-Verfahren produziert. Nach “Der Polarexpress” war das erst der zweite Film, der in dieser Technik hergestellt wurde. Nachdem zum Produktionszeitpunkt 3D- noch nicht so populär und weit verbreitet war, wurde zusätzlich zur herkömmlichen Fassung eine 3D-Variante produziert. Später wurde “Monster House” sogar bei der Oscar-Verleihung als bester Animationsfilm nominiert, konnte die begehrte Auszeichnung aber dann doch nicht für sich einstreichen. Im Trailer zu dem Horrorfilm für Kinder ist die Filmmusik von “Beetlejuice” zu hören. Für Filmfreunde mag das etwas irritierend sein, da der gesamte Inhalt von “Monster House” ansonsten keinerlei Querverbindungen zu Beetlejuice aufweisen kann. Die Filmkritiken sind durchgehend positiv und auch das Kinopublikum war von dem Animationstrickfilm begeistert.

Robots – der Animationsfilm

„Robots“ ist ein Computeranimationsfilm aus dem Jahr 2005. Der Film stammt von den Blue Sky Studios, aus deren Produktion auch die Filme der Ice Age Reihe stammen. Insofern handelt es sich abermals um ein buntes, humorvolles und mit allerlei themenspezifischen Witz gespicktes Spektakel, bei dem es dieses Mal um eine Geschichte in einer Roboterwelt geht. Dabei will ein Roboter aus armen Verhältnissen den Weg in die große Stadt wagen, um dort sein Glück zu versuchen. Doch gestaltet sich sein Vorhaben schwieriger als gedacht, da er auf mysteriöse Vorgänge stößt und am Ende für sein großes Ziel allerhand Gefahren zu meistern hat. Hier muss ein einfacher Roboter zeigen, aus welchem Material Helden gemacht sind.

robots-filmposter

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Vom Bauen und Erfinden

In der Welt der Roboter läuft alles etwas anders und alles basiert auf Einzelteilen. Ihren Nachwuchs bekommt das Roboterpaar Herb und Lydia Copperbottom daher auf ganz typische Weise, nämlich als Bausatz, den sie in liebevoller Art und Weise gemeinsam zusammensetzen. So wird Rodney geboren. Im Laufe der Zeit reift Rodney zu einem jungen Robotermann, allerdings natürlich indem Stück für Stück die nötigen Einzelteile ausgetauscht werden. Der forsche Metallmann ist ein versierter Tüftler und entwickelt gern Erfindungen. So zum Beispiel einen sogenannten Wonderbot, welcher seinem Vater bei der Arbeit helfen kann. Buchstäblich angetrieben von seinem großen Vorbild Bigweld, will er in die große Stadt Robot City ziehen. Bigweld ist der Kopf der Firma Bigweld Industries, wie Rodney ein Tüftler und bekannt dafür, offen für neue Erfindungen zu sein. Somit will Rodney sein Glück versuchen und den Wonderbot vorstellen, um dadurch selbst zum erfolgreichen Erfinder aufzusteigen. Angekommen in der großen Stadt der Schrauben und Mechanik, muss er jedoch feststellen, dass Bigweld nirgends zu finden ist. Die Firma wird nunmehr von Ratchet geleitet und kräftig umgepolt.

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